Vergleich Muttermilch/AFA-Algen

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In der Literatur wird oft ein pauschaler Vergleich zwischen den Blaugrünen Uralgen vom Klamath Lake und Muttermilch aufgestellt. Diese Aussagen sind oft nicht näher erläutert. Wir haben die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als wichtig erachteten Inhaltsstoffe der Muttermilch(1) den von uns in Analysen ermittelten Inhaltsstoffen der AFA-Algen gegenübergestellt. Obwohl beide „Produkte“ eine hohe natürliche Schwankungsbreite in den Inhaltsstoffen aufweisen, lassen sich folgende markante Zusammenhänge feststellen: Im Vergleich mit 100 ml reifer Frauenmilch1 enthält bereits 1g Blaugrüne Uralgen vom Klamath Lake mehr an

Inhaltstoff der wichtig ist für(2)
Alpha-Linolensäure (Omega 3 Fettsäure) Immunsystem, Zellwachstum und -regeneration, Regulierung des Cholesterins, Erhaltung geistiger Funktionen
Carotinoide antioxidative Prozesse, Aufbau von roten Blutkörperchen, Fettstoffwechsel, Zellwachstum der Haut, Funktion der Augen, Immunsystem, Knochenaufbau, Nervenzellen, Geschlechtshormone
Vitamin K Blutgerinnung, Knochengerüst
Vitamin B12 Fettstoffwechsel, Nervenstränge, Rückenmark
Eisen Sauerstoff-Transport im Blut, Energiestoffwechsel, Regulierung von Sauerstoff-Radikalen (freie Radikale)
Fluorid Zähne, Skelettstruktur
Mangan Glukose- und Fettstoffwechsel, Sexualhormone, Schutz gegen freie Radikale, Aufbau von Kollagen (Gewebeprotein), Aktivität von Neurotransmittern, Blutgerinnung
Chrom Gestörte Glukosetoleranz (erhöhte Fettstoffwechsel, Proteinstoffwechsel, Zellteilung)
Molybdän Aufbau von Harnsäure, die als Fänger freier Radikaler gilt, Eisen-Stoffwechsel, Schwefel-Stoffwechsel
Im Vergleich mit 100 ml reifer Frauenmilch1 enthalten 2g Blaugrüne Uralgen etwa genauso viel oder mehr an
Vitamin B2 (Riboflavin) Antioxidative Prozesse, Energieproduktion, Gewebewachstum
Vitamin B3 (Niacin) Antioxidative Prozesse, Blutzuckerregulierung, Fett- und Cholesterinstoffwechsel, Gen-Erneuerung, Zellstoffwechsel
Vitamin B6 Blutzuckerspiegel, Fettstoffwechsel, Synthese von Neurotransmittern, Wirksamkeit der roten Blutkörperchen
Biotin Fettstoffwechsel, Synthese von Glukose, Zellwachstum
Natrium Wasserhaushalt, Säure-Basen-Gleichgewicht, Nerven- und Muskelfunktionen
Magnesium Energiestoffwechsel, Herzmuskel, Zellmembran, Nervensystem












(1) Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 1. Auflage, Deutsche Gesellschaft für Ernährung u.a., Verlag Umschau Braus GmbH, 2000
(2) Dr. Burgerstein, Dr. Zimmermann, H. Schurgast, U.P. Burgerstein: Burgersteins Handbuch der Nährstoffe, 9. Auflage, Karl F. Haug Verlag, 2000